
Die Sportfreunde Siegen und der 1. FC Kaan-Marienborn planen eine Fusion ihrer ersten Mannschaften. Diese Meldung hat in den letzten Tagen für viel Aufsehen im Kreis gesorgt. Ein gemeinsames Konzept haben die beiden Vereinsmäzene Christoph Thoma und Manfred Utsch schon erarbeitet. Der amtierende Vorstand der Sportfreunde Siegen hat sich gestern Nachmittag nun zu den neuesten Entwicklungen geäußert. Man strecke den Känern die Hand aus, hieß es vom Vorstand auf einer Pressekonferenz. Aber: Vor allem bei Vereinsname und Spielort bestehe noch Diskussionsbedarf, sagte Dieter Schmitz gegenüber Radio Siegen. Man müsse in dieser schwierigen Zeit auch offen für neue Entwicklungen sein, so Schmitz. Es dürfe aber auch nicht vergessen werden, dass die Sportfreunde 120 Jahre von diesem Namen getragen worden seien. Er sei zuversichtlich, dass man in dieser Frage die bestmögliche Synergie finden werde. In den kommenden Wochen wollen die Sportfreunde und der 1. FC Kaan-Marienborn sich nun in Gesprächen weiter annähern.