
Die Alte Synagoge in Bad Laasphe soll künftig Mahn- und Gedenkstätte sein, aber auch ein Lehr- und Lernort. Auch eine Dauerausstellung ist in dem dreigeschossigen denkmalgeschützten Gebäude in der Altstadt geplant. Der Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit rechnet für den Umbau des Hauses mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte davon will das Heimatministerium NRW übernehmen. Einen „niedrigen sechsstelligen Betrag“ habe die NRW-Stiftung in Aussicht gestellt, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Der Freundeskreis muss etwa eine halbe Million Euro über Spenden oder Eintrittsgelder selbst aufbringen, einen verbindlichen Finanzplan nachweisen und ein Veranstaltungsprogramm garantieren. Helfen sollen 93 ausgewählte Unternehmen und eine großangelegte Spendenaktion.