
SPD will "Kommunales Energiemanagementsystem"
Die SPD im Kreistag will, dass der Kreis jetzt auch Energie spart. Dafür fordern sie die Einführung eines Energiemanagementsystems. Außerdem solle die Kreisverwaltung jemanden anstellen, der die Daten auswertet und Maßnahmen vorschlägt Mit dem System könne man den Energieverbrauch der kreiseigenen Gebäude im Blick behalten und Sparpotenzial finden. Etwa im Lyz, in der Feuerwehrleitstelle oder im Kreishaus. Einen Antrag will die SPD schon nächsten Monat in die Ausschüsse einbringen.
20 Prozent Einsparung möglich
Laut SPD können mit dem System Schwachstellen an den Gebäuden des Kreises gefunden werden. Etwa schlecht isolierte Fenster. Außerdem könne man damit besser beurteilen, ob sich ein Wechsel des Energieträgers lohne. Zum Beispiel von einer Gas- zu einer Wärmepumpenheizung. Das spare erstens Geld, etwa 20 Prozent weniger Wasser- und Energiekosten rechnet die SPD vor. Zweitens könne der Kreis so eine Vorreiterrolle beim Energiesparen einnehmen. Und das auch für kleines Geld: Die Kosten für Personal, Technik und Software übernehme das Bundesumweltministerium zu 70 Prozent.