
Siegen-Wittgenstein besteht zu zwei Dritteln aus Wald und ist damit der waldreichste Kreis Deutschlands. Die SPD Südwestfalen will unsere heimischen Wälder trotz Dürre und Borkenkäfern erhalten. Dazu hat sie ein Positionspapier verfasst, an dem auch Landrat Andreas Müller mitgewirkt hat. Für ihn ist der Wald ein wichtiger Erholungsort, aber auch ein Wirtschaftsfaktor, den es zu schützen gilt. Sieben Punkte umfasst die Liste der SPD-Forderungen an die NRW Landesregierung. Einen großen Teil nehmen die Folgen und der Umgang mit Borkenkäfer, Dürre und extremen Unwetter ein. Landrat Andreas Müller fordert in diesem Zusammenhang besonders finanzielle und fachliche Unterstützung der kleinen und privaten Waldbesitzer durch das Land. Die könnten das Entfernen toter Hölzer und die Anpflanzung neuer Bäume nicht alleine leisten. Außerdem müsse man eine Lösung für den Schutz der jungen Bäume vor Wildschäden finden, so Müller.