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Blick ins Krankenhaus (Symbolbild).
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Blick ins Krankenhaus (Symbolbild).
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Sorge um Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein

Sollte der NRW-Krankenhausplan umgesetzt werden, wird sich die medizinische Versorgung in Siegen-Wittgenstein deutlich verschlechtern. Dieser Meinung ist der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CDU in Siegen-Wittgenstein. Er fordert Änderungen.

Veröffentlicht: Freitag, 26.07.2024 04:23

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“Wenn die Vorschläge so umgesetzt werden, wie sie jetzt auf dem Tisch liegen, wird sich die medizinische Versorgung in Siegen-Wittgenstein und im gesamten Dreiländereck deutlich verschlechtern”. Das sagt der gesundheitspolitische Arbeitskreis der heimischen CDU. Er hat sich mit dem neuen NRW-Krankenhausplan beschäftigt. Danach soll jedes Krankenhaus künftig noch eine Regelversorgung anbieten. Darüber hinaus sollen sich die Fachgebiete auf die einzelnen Kliniken in einer Region verteilen. So soll nicht mehr alles überall angeboten werden. Gesundheitsminister Laumann verspricht sich davon mehr Qualität. Der Arbeitskreis sieht darin große Gefahren für unseren Kreis: Das Jung-Stilling-Krankenhaus müsste auf vier existierende Fachbereiche verzichten, das Klinikum Siegen und das Marienkrankenhaus je auf einen. Das bedeute längere Wartezeiten und Wege, so der Arbeitskreis. Er fordert eine Überarbeitung der Pläne.  

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