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Sorge um den Wald in Siegen-Wittgenstein
© Radio Siegen
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Sorge um den Wald in Siegen-Wittgenstein

Die heimischen Waldgenossenschaften machen sich große Sorgen um den Zustand des Waldes in Siegen-Wittgenstein. Das war unter anderem Thema beim jährlichen Erntedankgespräch mit der Kreisverwaltung.

Veröffentlicht: Samstag, 17.10.2020 04:47

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Als besondere Herausforderung beschäftige die Waldgenossenschaften demnach vor allem die Frage, wie man den Wald wieder klimagerecht aufforsten kann. Probleme gebe es auch für die Landwirtschaft. Denn durch die trockenen Sommer der letzten Jahre werde das Futter für die Tiere immer knapper. Des Weiteren fürchte man sich vor wegbrechenden Einnahmen, verbunden mit hohen Kosten, die durch die Aufforstungen entstehen. Landrat Andreas Müller versprach, an den Stellen zu helfen, wo der Kreis mit seinen begrenzten Mitteln die Möglichkeit dazu hat. Bei dem Gespräch ging es unter anderem auch um die sogenannte Burbacher Erklärung. Sie regelt seit über zwanzig Jahren den Umgang mit bestimmten Naturschutzgebieten rund um Burbach und Neunkirchen. Wie es jetzt weitergehen soll, darüber sollte eigentlich in diesem Frühjahr gesprochen werden. Durch die Corona-Krise war der Gesprächsprozess mit den Naturschutzverbänden aber ins Stocken geraten. Jetzt soll er wieder aufgenommen werden. Darauf haben sich die Kreisverwaltung und Vertreter der heimischen Land- und Forstwirtschaft verständigt. Gesprochen wurde außerdem über die Afrikanische Schweinepest. Kreisveterinär Dr. Belke sagte, Siegen-Wittgenstein sei für den Fall der Fälle gut aufgestellt. Grundsätzlich gelte es, das Schwarzwild konsequent weiterzujagen.



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