
Borkenkäfer und Trockenheit haben dem Siegener Stadtwald massiv zugesetzt. Bald wird es dort kaum noch Fichten geben. Im Siegener Umweltausschuss hat der Leiter der städtischen Grünflächenabteilung, Ralf Bergholz gestern einen Bericht über die aktuelle Lage gegeben. Für die Aufforstung der stadteigenen Wälder werden bis 2025 jährlich 60.000 Euro bereitgestellt. Ein konkretes Konzept konnte Ralf Bergholz noch nicht präsentieren. Es sei aber in Arbeit. Nächsten Herbst könnten die ersten Arbeiten zur Wiederbewaldung beginnen. Wichtig sei im Moment, Bundes-Fördermittel zu bekommen, das gehe über das FSC-Zertifikat. Für so zertifizierte Waldflächen erhalten die Antragsteller 120 Euro pro Hektar. Für Siegen wären das mehr als 100.000 Euro. Ziel sei ein Mischwald unter anderem mit Douglasie, Eiche und Esskastanie, aber auch mit großflächiger Spontanvegetation, so Bergholz.