
Die Stadt Siegen hat gestern schon zum fünften Mal ihren Heimatpreis verliehen. Er geht an Projekte, die laut Bürgermeister Steffen Mues die Gemeinschaft fördern und Heimatgefühl vermitteln.
Erster Platz für Modell der Siegener Synagoge
Der erste Platz geht dieses Jahr an Rüdiger Fries aus Geisweid. Er hat den Bau eines Modells der ehemaligen Siegener Synagoge initiiert, die 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde. Am Radio Siegen-Mikro sagte er uns, dass er mit dem Projekt nicht nur an das jüdische Leid erinnern will, sondern auch eine Botschaft in die Welt senden möchte:
Das Modell der Siegener Synagoge besteht aus über 80 Fenstern, Giebeln und Kuppeln und ist über 1, 50 Meter hoch.
Der erste Platz des Siegener Heimatpreises ist mit 2.500 Euro dotiert und geht an Projekte, die laut Siegens Bürgermeister Steffen Mues die Gemeinschaft fördern und Heimatgefühl vermitteln.