
Bis 2030 sollen in Deutschland 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Um das zu schaffen, muss aber noch viel passieren - auch bei uns in Siegen-Wittgenstein. In Sachen Solar-, Wasserkraft und Biomasse schneidet der Kreis vergleichsweise schlecht ab. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsinstituts Prognos und der Süddeutschen Zeitung. Der Ausbau von Photovoltaik ist in den letzten Jahren bei uns zwar ins Rollen gekommen, doch die Nachbarkreise Olpe und Altenkirchen sind schon weiter. Mit 0,087 Megawatt pro Quadratkilometer durch Solarstrom kommt Siegen-Wittgenstein auf den schlechtesten Wert in ganz NRW. Bei der Windenergie steht der Kreis etwas besser da. Im deutschlandweiten Vergleich landen wir mit 0,067 Megawatt pro Quadratkilometer im Mittelfeld. Biomasse und Wasserkraft spielen bei uns aber nur eine geringe Rolle bei der Stromerzeugung.