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Die Referenten v. l. n. r.: Geschäftsführer der Marien Gesellschaft Siegen, Hans-Jürgen Winkelmann, Anke Fuchs-Dreisbach, CDU-Abgeordnete des Landtags NRW, Oberstarzt Matthias Marth, Luiza Licina-Bode, SPD-Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Jens Kamieth, stv. Bürgermeister der Stadt Siegen, Oberstarzt Dr. Stefan Göbbels und Prof. Dr. med. Christian Brülls.
© Marien Gesellschaft Siegen
Die Referenten v. l. n. r.: Geschäftsführer der Marien Gesellschaft Siegen, Hans-Jürgen Winkelmann, Anke Fuchs-Dreisbach, CDU-Abgeordnete des Landtags NRW, Oberstarzt Matthias Marth, Luiza Licina-Bode, SPD-Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Jens Kamieth, stv. Bürgermeister der Stadt Siegen, Oberstarzt Dr. Stefan Göbbels und Prof. Dr. med. Christian Brülls.
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Siegen-Wittgenstein ist vorbereitet auf Ernstfall

Der Beginn des Ukraine-Kriegs jährt sich in wenigen Wochen zum dritten Mal. Zu einer internationalen Eskalation ist es bislang nicht gekommen. Deutschland und auch Siegen-Wittgenstein seien darauf aber gut vorbereitet – so die zentrale Botschaft eines Treffens im Haus der Siegerländer Wirtschaft in Siegen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.01.2025 08:01

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Beim Symposium im Haus der Siegerländer Wirtschaft diskutierten hochrangige Vertreter der Bundeswehr und Politiker über den Operationsplan Deutschland. Eingeladen hatte Prof. Dr. med. Christian Brülls vom St. Marien-Krankenhaus. Einigkeit herrschte darüber, dass die Bewältigung von Krisen und Krieg im Bündnisfall eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

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Krisenbewältigung und zivil-militärische Zusammenarbeit

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Anke Fuchs-Dreisbach - Landtagsabgeordnete der CDU aus Bad Berleburg - betonte die Notwendigkeit, sich auf verschiedene Krisenszenarien wie Naturkatastrophen, Pandemien und Cyberangriffe vorzubereiten. Oberstarzt Dr. Stefan Göbbels hob die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit hervor, um im Krisenfall bis zu 1000 Verwundete täglich versorgen zu können.

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Reformen im Wehrdienst

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Luiza Licina-Bode - Bundestagsabgeordnete der SPD aus Bad Laasphe - erläuterte die Reformen im Wehrdienst, die unter Bundesverteidigungsminister Pistorius die Einsatzbereitschaft und Attraktivität der Bundeswehr steigern sollen. Trotz politischer Herausforderungen sei die Neuausrichtung ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit.

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Deutschland als strategische Drehscheibe

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Oberstarzt Matthias Marth verdeutlichte Deutschlands Rolle als Drehscheibe und Flaschenhals im NATO-Bündnisfall. Hybride Bedrohungen erforderten eine ständige Anpassung des Operationsplans. Marth betonte, dass Deutschland gut vorbereitet sei und der Plan kontinuierlich weiterentwickelt werde.

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