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Siegen-Wittgenstein hat höchste Aufklärungsquote in NRW
© Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
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Siegen-Wittgenstein hat höchste Aufklärungsquote in NRW

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2024 zeigt: Siegen-Wittgenstein glänzt mit der höchsten Aufklärungsquote in NRW und es gibt deutlich weniger Straftaten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.03.2025 16:40

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Am Donnerstag (13.03.) veröffentlichte die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein die Kriminalstatistik für 2024. Landrat Andreas Müller zeigte sich erfreut über die NRW-weit höchste Aufklärungsquote und den Rückgang der Straftaten insgesamt um sieben Prozent. Besonders positiv sei der Rückgang in den Bereichen Gewalt- und Straßenkriminalität, die das ganze Jahr über besonders im Fokus standen.

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Weniger Straftaten als vor Corona

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Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist für das Kreisgebiet 15.089 Delikte aus, was 1.133 Fälle weniger als im Jahr 2023 sind. Im Vergleich zum Vor-Coronazeitraum liegt der Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre.

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Erfolgreiche Präventionsmaßnahmen

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Der Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde, Leitender Polizeidirektor Klaus Bunse, betont die gesteigerte Aufklärungsquote. Für die Menschen in der Region bedeute dies, dass viele Straftaten geklärt und Täter ermittelt werden konnten. Besonders erfreulich sei der Rückgang der Straftaten im Bereich der Diebstahlsdelikte um fast 15 % und der Betäubungsmitteldelikte um über 27 %.

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Weniger Einbrüche

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Die PKS weist insgesamt 4.462 Diebstahlsdelikte aus, darunter 1.405 Ladendiebstähle, was 91 Fälle weniger als 2023 sind. Einbruchsdelikte gingen um 36 % auf 378 Delikte zurück, wobei viele Taten im Versuchsstadium endeten. Auch die Straßenkriminalität verzeichnete einen Rückgang um 14,6 %, und die Gewaltdelikte sanken um fast 6 % auf 586 Delikte.

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Messerangriffe gestiegen

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In Siegen stieg die Anzahl der Messereinsätze leicht an, blieb jedoch unter dem Wert von 2022. Landrat Andreas Müller zeigte sich zufrieden mit den Entwicklungen in Siegen, wo die Gewaltkriminalität um vier Prozent zurückging. Die strategische Fahndung und verstärkte Kontrollen in der Innenstadt scheinen Müller zufolge erfolgreich gewesen zu sein, was sich auch im Rückgang der Straßenkriminalität um 15 % zeige.

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Weiter am Ball bleiben

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Abteilungsleiter Klaus Bunse versichert, dass die Polizei auch weiterhin am Ball bleiben und die Präsenz- und Kontrollkonzepte fortführen wird. Andreas Müller ergänzt, dass auch die ländlicheren Bereiche nicht aus dem Blick verloren werden, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Trotz der Herausforderungen, die an die Polizei gestellt werden, sei die Kriminalitätshäufigkeitszahl von 5.455 im Kreisgebiet deutlich niedriger als der Landesdurchschnitt.

Ein ausführlicher Bericht zur PKS 2024 ist auf der Homepage der Kreispolizeibehörde abrufbar.

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