
Erfahrt hier, wie Siegen kühler werden soll und was der Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe zeigt.
Hitze-Check
Siegen schneidet im bundesweiten Vergleich der Deutschen Umwelthilfe nur mittelmäßig ab. Laut dem aktuellen Hitze-Check sind knapp 25 Prozent der Stadtfläche durch Bäume und Sträucher beschattet. Experten empfehlen jedoch einen Wert von mindestens 30 Prozent für einen effektiven Hitzeschutz.
Neue Brunnen
Die Stadtverwaltung möchte das Angebot an öffentlichen Trinkbrunnen in Zukunft deutlich ausweiten, sagt uns eine Sprecherin auf Anfrage von Radio Siegen. Bisher gibt es solche Möglichkeiten zur Abkühlung zum Beispiel im Herrengarten oder am Oberen Schloss. Bei Anpassungen im öffentlichen Raum sollen Trinkstellen nun standardmäßig mit eingeplant werden.
Mehr Stadtgrün
Um die Stadt abzukühlen, sollen künftig mehr Bäume gepflanzt und bei neuen Projekten Betonflächen entsiegelt werden. Grünflächen helfen dabei, Feuchtigkeit zu speichern und durch Verdunstung für kühlere Luft zu sorgen. Das Thema spielt auch im neuen Klimafolgenanpassungskonzept der Stadt, welches gerade aufgestellt wird, eine zentrale Rolle.
Hilfe für Senioren
Am Donnerstag (11.06.) findet um 15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung für Senioren in der Siegerlandhalle statt. Dort erfahren ältere Menschen, wie sie sich vor Gefahren schützen und worauf sie bei der Medikamenteneinnahme achten müssen. Ziel ist es, besonders gefährdete Gruppen zu sensibilisieren.
UV-Index Check
In Freibädern und an Weihern werden bald neue Infotafeln zum aktuellen UV-Index aufgehängt, sagt uns eine Stadtsprecherin auf Anfrage von Radio Siegen. Diese Tafeln geben den Badegästen Tipps für das richtige Verhalten in der Sonne und warnen vor Strahlung. So können Besucher ihren Hitzeschutz direkt vor Ort anpassen.
Kühle Orte
Auf der Homepage der Stadt gibt es eine neue Seite mit vielen Tipps zum Thema Hitzeschutz. Dort sollen bald auch gezielt kühle Orte im Stadtgebiet aufgelistet werden, die an heißen Tagen Schutz bieten. Diese Übersicht sei Teil des neuen Managements zur Anpassung an das Klima, heißt es von der Stadt.