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Seilbahn über die HTS endgültig vom Tisch
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Seilbahn über die HTS endgültig vom Tisch

Eine Seilbahn über die HTS wird es nicht geben. Der Kreistag hat sich gestern gegen eine Machbarkeitsstudie ausgesprochen. Die SPD hatte sie angeregt.

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Könnte eine Seilbahntrasse über der HTS zwischen Kreuztal und Siegen die angespannte Verkehrslage und den ÖPNV entlasten? Diese Frage hatte die SPD-Kreistagsfraktion gestellt. Sie hatte beantragt, eine Machbarkeitsstudie in Höhe von rund 70.000 Euro in Auftrag zu geben. Dieser Plan ist jetzt allerdings endgültig gestorben, der Kreistag hat eine solche Studie gestern Abend abgelehnt. Aus Sicht der CDU-Fraktion wäre eine Seilbahn reine Steuerverschwendung, der Antrag habe mit Realpolitik nichts zu tun. Die CDU verwies auch darauf, dass es bereits 2011 ein Gutachten zu Thema Seilbahn gab, damals allerdings ging es um die Beförderung auf den Haardter Berg. Gegenwind kam auch vom fraktionslosen Abgeordneten Thomas Hartmann. Mit der Aussage „Die Gondeln tragen Trauer“ warf er Landrat Andreas Müller vor, den Ausbau des ÖPNV verschlafen zu haben. Die Abgeordneten der SPD hingegen verteidigten sich. Michael Plügge bemängelte, die Gegenargumente der anderen Fraktionen seien zu sehr auf Emotionen aufgebaut.

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