
Siegen-Wittgenstein hinkt beim Ausbau erneuerbarer Energien hinterher. Mit knapp 13 Prozent Eigenversorgung durch Erneuerbare liegen wir deutlich unter dem NRW-Schnitt von 19 Prozent. Diese Zahlen hat der Kreis bekanntgegeben. Deshalb will Landrat Andreas Müller jetzt aufs Gas treten und hat gleich mehrere Ideen. Eine davon sind schwimmende Photovoltaik-Anlagen auf unseren Talsperren. Dafür könnte sich der Landrat auch Bürgerbeteiligungen vorstellen. Ob das möglich und sinnvoll wäre, soll nun per Machbarkeitsstudie geprüft werden. Erste Ergebnisse sollen noch 2022 vorliegen. Auch sonst setzt der Landrat auf Solarenergie. Dafür soll z.B. geprüft werden, auf welchen kreiseigenen Gebäuden Photovoltaikanlagen möglich sind. Auch auf der Mülldeponie Schameder könnte bald eine Photovoltaikanlage stehen. Am 8. September wird der Kreis-Umweltausschuss über die Ideen sprechen.