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Schwarzarbeit in Bad Laasphe und Netphen
© Hauptzollamt Dortmund
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Schwarzarbeit in Bad Laasphe und Netphen

Der Zoll hat in Bad Laasphe und Netphen in größerem Stil Schwarzarbeit aufgedeckt. Betroffen waren ein Massagestudio und ein Hotel.

Veröffentlicht: Freitag, 07.03.2025 07:00

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Dem Zoll sind in Siegen-Wittgenstein an gleich zwei Stellen Schwarzarbeiter ins Netz gegangen. In Bad Laasphe überprüften die Zöllner in der vergangenen Woche ein Massagestudio. Der Betrieb hatte offiziell keinen einzigen Arbeitnehmer gemeldet. Bei der Kontrolle wurden aber gleich drei Arbeiterinnen angetroffen. In welchem Umfang der Besitzer damit Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen hat, muss jetzt ermittelt werden. Ein ähnliches Szenario zeigte sich bei einem Hotel in Netphen. Dort versuchte eine Frau aus der Küche sogar noch, vor den Beamten zu flüchten. Es stellte sich heraus, dass sie und ein Mann, der ebenfalls in der Küche beschäftigt war, gar nicht arbeiten durften. Sie haben durch die Schwarzarbeit ihr Aufenthaltsrecht verwirkt und müssen jetzt in den Kosovo zurück. Wer Arbeitnehmer illegal beschäftigt, gegen den wird nicht nur ermittelt, er muss unter Umständen auch sehr tief in die Tasche greifen: Laut Zollamt sind bis zu 500.000 Euro Strafe möglich. 

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