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Schnelle Lösung gefunden
© Kreisbahn Siegen-Wittgenstein
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Schnelle Lösung gefunden

"Käferholz" aus Siegen-Wittgenstein geht nun per Bahn zum Seehafen. Die Container werden direkt in den Wäldern befüllt und dann vom Kreuztaler Containerterminal auf die Reise geschickt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 16:19

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Die Sperrung der Rahmedetalbrücke auf der A 45 bei Lüdenscheid hat auch massive Auswirkungen auf den Gütertransport. Eine Lösung: Güter auf die Bahn. Das Container-Terminal Südwestfalen in Kreuztal und die Bahn-Tochter Transfracht bringen nun sogenanntes „Käferholz“ aus Siegen-Wittgenstein zum JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Von dort geht das Holz per Schiff in den Export. Bis zur Brückensperrung wurde das Schadholz aus unserer Region per LKW zu Terminals ins Ruhrgebiet gebracht und von dort weitertransportiert. Jetzt geht es direkt vom Container-Terminal in Kreuztal zum jüngsten Tiefwasserhafen Deutschlands. Jeder Zug besteht aus 22 Waggons mit insgesamt 44 Seecontainern. Der gesamte Zug hat eine Länge von 670 Metern inklusive Lokomotive. Der Zug kommt montags im Laufe des Tages mit leeren Containern an. Diese werden in Kreuztal zwischengelagert, während der Zug mit den befüllten Containern aus der Vorwoche beladen wird. Noch am gleichen Abend verlässt er das Terminal wieder Richtung Wilhelmshaven. Im Laufe der folgenden Tage werden die leeren Container per LKW in die Wälder gebracht, dort mit Schadholz befüllt und dann mit dem nächsten Zug zum JadeWeserPort transportiert. Mitte Januar hatte die TFG angefragt, ob solche Holztransporte ab Kreuztal möglich sind. Schon 14 Tage später, am 31. Januar, ging ein erster Probezug auf die Strecke. Inzwischen fährt jede Woche ein Zug. Noch im März wird wöchentlich ein zweiter hinzukommen. 

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