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Schließung DEW: Landrat fordert Transparenz
© Andreas Müller
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Schließung DEW: Landrat fordert Transparenz

Die angekündigte Schließung des Stahlwerks in Geisweid stößt auf massiven Widerstand. Auch Landrat Andreas Müller fordert eine Prüfung aller Alternativen.

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"Die Nachricht aus Geisweid ist ein schwerer Schlag - für die Beschäftigten im Stahlwerk und ihre Familien, aber auch für unsere ganze Region". Das sagt Landrat Andreas Müller zur angekündigten Schließung des Geisweider Stahlwerks. Die Konzernleitung hat angekündigt, dass das Werk ab Mitte 2028 eine "Pause" machen werde, allerdings ohne eine Perspektive für die Zeit danach zu nennen. Das möchte der Landrat nicht hinnehmen. Wer von Pause spreche, müsse auch sagen, unter welchen Bedingungen und wann es weitergehen solle, so Müller. Dass das Walzwerk erhalten bleiben solle, sei ein wichtiges Signal. Es ändere aber nichts daran, dass mit dem Stahlwerk ein Herzstück unserer industriellen Wertschöpfung auf dem Spiel stehe. Er erwarte von Swiss Steel und den Deutschen Edelstahlwerken Transparenz und eine ernsthafte Prüfung aller Alternativen, so der Landrat weiter. Auch Siegens Bürgermeister Tristan Vitt hat Widerstand angekündigt. Die IG Metall und der Betriebsrat haben für den 26. Oktober eine Demo organisiert.

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