
Der Schädlingsbefall im Siegener Leimbachstadion stellt die Stadt Siegen und die Sportfreunde vor eine große Herausforderung. Seit letztem Freitag ist das Stadion gesperrt, da der Rasen mit tausenden Käferlarven befallen ist. Wie die Stadtverwaltung gegenüber Radio Siegen bestätigt hat, wurde der Rasen bereits behandelt, um den Untergrund von den Engerlingen zu befreien. Die Mittel müssen nun bis zu zwei Wochen einwirken. Danach muss ein neuer Rollrasen in Bundesligaqualität verlegt werden, der auch direkt bespielt werden kann. Schwierig ist laut Stadt, kurzfristig eine Fachfirma für die Arbeiten zu finden. Teuer wird das Ganze auch, die Gesamtkosten schätzt die Stadt auf bis zu 110.000 Euro.
Schwierige Situation für die Sportfreunde
Für die Sportfreunde ist das eine schwierige Situation. Einige Spiele können evtl. auf den Kunstrasen verlegt werden. Das hänge sicherheitstechnisch aber davon ab, welche Gegner kommen, so der Vorsitzende Roland Schöler gegenüber Radio Siegen. „Es geht dabei ja auch nicht nur um die Heimspiele der ersten Mannschaft, sondern um die Bundesligaspiele der U17“, so Schöler. Auch Regionalligist 1. FC Kaan-Marienborn könnte von der Sperrung betroffen sein. Einige Partien gegen Mannschaften mit vielen Anhängern wurden in der Vergangenheit in Siegen statt in Kaan gespielt. Gegen Oberhausen am Samstag und wahrscheinlich auch gegen Wuppertal Mitte Oktober will Kaan aber im eigenen Stadion antreten.