
In Siegen-Wittgenstein hat es im vergangenen Jahr rund 47.000 Rettungsdiensteinsätze gegeben. Das hat Thomas Tremmel, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, im Kreisgesundheitsausschuss berichtet. Das sind 700 Einsätze mehr als noch 2018, aber man liegt gut im Schnitt, so Tremmel weiter. Besonders stolz ist er darauf, dass auch in die Zukunft investiert wird. Beispielsweise konnten sieben neue Rettungswagen angeschafft werden. Sie sind hochmodern ausgerüstet, zum Beispiel mit einer elektrischen Trage und einem Navi, in das der Einsatzort direkt von der Kreisleitstelle aus einprogrammiert werden kann. Hier wiederum gebe es jetzt ein digitales Alarmierungssystem, sodass die Rettungswachen die Signale zum Ausrücken nun bis zu 30 Sekunden schneller bekommen als früher. Und auch die Modernisierung der Wachen schreite voran, so Tremmel weiter. Es soll sogar eine neue, zusätzliche Rettungswache in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Landkreis Altenkirchen in Niederschelden entstehen.