
Hunde zählen hierzulande zu den beliebtesten Haustieren - und die Liebe zu den Vierbeinern füllt auch die Staatskasse. Wie das Statistische Bundesamt heute mitgeteilt hat, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2023 rund 421 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein - ein neuer Rekordwert. Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer.
Erster Hund in Burbach am günstigsten
Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune. In Siegen-Wittgenstein kostet der erste Hund in der Gemeinde Burbach mit 67 Euro am wenigsten, Siegen ist mit 108 Euro deutlich teurer. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzer entrichten müssen, auch von der Anzahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass auch die Zahl dieser vierbeinigen Haustiere gestiegen ist.
Vergleich vom Bund der Steuerzahler NRW
Der Bund der Steuerzahler hat die Hundesteuersätze der Kommunen in Siegen-Wittgenstein zusammengetragen.
Der 1. Hund kostet demnach in
Neunkirchen 67 Euro
Erndtebrück 70 Euro
Burbach 72 Euro
Bad Berleburg 75 Euro
Wilnsdorf 81 Euro
Kreuztal 84 Euro
Netphen 84 Euro
Bad Laasphe 84 Euro
Freudenberg 84 Euro
Hilchenbach 96 Euro
Siegen 108 Euro