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Rechtsmittel gegen Burbach-Prozess-Urteil eingelegt
© Bernd Müller
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Rechtsmittel gegen Burbach-Prozess-Urteil eingelegt

Vor einer Woche sind am Landgericht Siegen im sogenannten „Burbach-Prozess“ vier Männer zu Geldstrafen verurteilt worden. Sie müssen zwischen 900 und 3 500 Euro zahlen. Die Verteidiger des Mannes, der mit 900 Euro die niedrigste Summe zahlen soll, sind mit dem Urteil nicht einverstanden und haben Rechtsmittel eingelegt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.07.2021 13:33

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Vor einer Woche sind am Landgericht Siegen im sogenannten „Burbach-Prozess“ vier Männer zu Geldstrafen verurteilt worden. Sie müssen zwischen 900 und 3 500 Euro zahlen. Die Verteidiger des Mannes, der mit 900 Euro die niedrigste Summe zahlen soll, sind mit dem Urteil nicht einverstanden. Beide haben Rechtsmittel eingelegt. Die Strafverteidiger möchten, dass der Bundesgerichtshof das Urteil gegen den früheren Sozialbetreuer aus der Burbacher Flüchtlingsunterkunft überprüft. Am letzten Verhandlungstag hatte Rechtsanwalt Stefan Heiermann gesagt, dass das Verfahren gegen seinen Mandanten wegen Geringfügigkeit hätte eingestellt werden müssen. Er verwies auf die enormen Prozesskosten in fünfstelliger Höhe, die der Mann nun zahlen muss. Die Frist für die Einlegung von Rechtsmitteln läuft heute um Mitternacht ab.


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