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Reaktion auf Auftragseinbrüche
© Bernd Müller
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Reaktion auf Auftragseinbrüche

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2020 04:37

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Wegen der Corona-Pandemie investiert das Unternehmen Moss GmbH aus Lennestadt mehr als eine halbe Million Euro in Produktionsanlagen zur Herstellung von Schutzmasken. Normalerweise produziert das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern großformatige Drucke für den Handel oder den Messebau. Diese Aufträge sind weggebrochen. In den vergangenen Wochen wurden auf Anfrage rund 10 000 Gesichtsmasken aus Stoff genäht- so genannte Alltagsmasken. Der nächste Schritt ist die vollautomatische Fertigung von zertifzierten medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken. Geschäftsführer Peter Bottenberg sagte im Radio-Siegen-Interview, dass vier Anlagen geplant sind. Jede könne pro Woche 250 000 Masken herstellen - pro Woche sollen eine Million OP-Masken produziert werden. Bei dem Projekt wird die Moss GmbH vom Freudenberger Sondermaschinenbauer IBF Automation und dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie in Aachen unterstützt.

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