
Im Netphener Rat geht es heute Nachmittag um die Zukunft der Eissporthalle. Die Verwaltung stellt drei Alternativen zur Abstimmung: den Bau einer neuen Freizeit- und Erlebnishalle - mit Fördergeldern vom Land NRW oder dem Bund. Eine neue Halle würde etwa 6,6 Millionen Euro kosten. Falls es Geld vom Land geben würde, müsste Netphen 30 Prozent selbst zahlen. Ob der Bund noch einmal ein Förderprogramm auflegt, ist unsicher. Im vergangenen Jahr gab es eins – da lag der Eigenanteil der Kommunen bei gerade mal 10 Prozent. Variante Nummer drei ist der Abriss der Eissporthalle. Die Stadtverwaltung verweist auf nicht unerhebliche anstehende Investitionen in Schulen und Hallen. Gymnasium und Grundschule Netphen müssten erweitert werden. Und bei der Georg-Heimann-Halle müsse über eine Ersatzlösung nachgedacht werden.