
Wie konnte es zu dem Debakel rund um die Rahmede-Talbrücke bei Lüdenscheid kommen? Um diese Frage wird es am kommenden Montag in Düsseldorf gehen. Dann müssen die beiden ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Volker Wissing vor dem Untersuchungsausschuss aussagen. Der Ausschuss wurde vor etwa zweieinhalb Jahren eingesetzt, um das Geschehen rund um die Brücke aufzuarbeiten. Unter anderem soll ermittelt werden, warum der Neubau so lange verschoben wurde, bis die Sperrung nicht mehr zu vermeiden war und warum die Dimensionen der Schäden so spät erkannt wurden. Die Brücke musste wegen Einsturzgefahr vor genau vier Jahren gesperrt und neugebaut werden. Immerhin ist nun ein Ende in Sicht: Noch in diesem Monat soll die neue Brücke freigegeben werden.