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Radwegeplanung
© Stadt Kreuztal
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Radwegeplanung

In Kreuztal fehlt ein attraktiver durchgängiger Radweg zwischen dem Ortsteil Eichen und der Kernstadt. Das will die Stadtverwaltung ändern und deshalb den sogenannten „Schwarzen Weg“ wieder aktivieren.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.08.2021 05:05

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In Kreuztal fehlt ein attraktiver durchgängiger Radweg zwischen dem Ortsteil Eichen und der Kernstadt. Das will die Stadtverwaltung ändern und deshalb den sogenannten „Schwarzen Weg“ wieder aktivieren. Die Pläne sind am Abend im Infrastrukturausschuss erläutert worden. Der „Schwarze Weg“ war durch den Bau der HTS abgeschnitten worden. Jetzt gibt es Pläne, zwischen Eichen und Kreuztal einen neuen, mindestens drei Meter breiten, durchgängig asphaltierten Radweg zu bauen. 

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Flott vorankommen auf asphaltiertem Radweg

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Im Einzelnen ist die Trassenführung wie folgt geplant: Der Abschnitt beginnt auf dem Betriebsgelände der Thyssenkrupp Steel (TKS). Hier sind Um- und Ausbauarbeiten im Bereich von Grünanlagen, des Gehwegs und der Zufahrt nötig. Der geplante Radweg verläuft am Rand des Betriebsgeländes. Im weiteren Verlauf wird die Trasse parallel zur Bahnstrecke Hagen-Siegen durch eine Grünfläche geführt bis sie auf die vorhandene Wegefläche schwenkt. Hier kreuzt sie ein Betriebsgleis der TKS. Der Bahnübergang wird entsprechend den Vorgaben des Eisenbahnkreuzungsgesetzes gestaltet. Im weiteren Verlauf erfolgt die Anbindung über eine Brücke an die Fuß- und Radwegbrücke Heesstraße und in südlicher Richtung wird der Weg nach Buschhütten weitergeführt. Zum Anschluss an die Hüttenstraße ist ein weiteres Brückenbauwerk über die Littfe erforderlich. Der Radweg soll mit einer Breite von mindestens drei Metern ausgebaut werden. Die Oberfläche wird durchgehend asphaltiert. Außerdem ist eine intelligente Beleuchtung geplant. 

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TKS will benötigte Flächen abgeben

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Der geplante Radweg verläuft größtenteils über Flächen der Thyssenkrupp Steel. Die Grunderwerbsverhandlungen dazu laufen zurzeit. Grundsätzlich wird die Maßnahme durch die TKS unterstützt. Der Verkauf der Grundstücke wurde in Aussicht gestellt. Im weiteren Verlauf sind Flächen des Landesbetriebs Straßen betroffen. Hier ist die Bereitschaft vorhanden, die Flächen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für das Projekt, einschließlich der Grunderwerbs- und Planungskosten, belaufen sich nach aktueller Schätzung auf ca. 3 Millionen. Euro. Ein Antrag auf Förderung über die „Förderrichtlinie Nahmobilität“ bzw. das Bundesprogramm „Stadt und Land“ wurde bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Im September entscheiden die Bezirksregierung und das zuständige Landesministerium, ob die Maßnahme in die Förderliste aufgenommen wird. Es wurde eine Förderung von 90 Prozent beantragt. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW bezüglich der Finanzierung der Maßnahme. Kommt es zur Einigung, würde der Landesbetrieb die Maßnahme zu 100 Prozent aus Bundesmitteln finanzieren. Hierbei handelt es sich nicht um eine Förderung, sondern um Gelder, die den Straßenbauverwaltungen jährlich zum Ausbau von Radwegen zugeteilt werden.


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