
Ein 22-jähriger Erndtebrücker soll im März vergangenen Jahres im Bereich der dortigen Hauptschule eine 53-jährige Frau vergewaltigt haben. Heute war der Prozessauftakt am Siegener Landgericht. Laut der Staatsanwaltschaft Siegen soll der Mann die Frau verfolgt, mit dem Leben bedroht und vergewaltigt haben. In seiner Aussage vor Gericht beteuert der Angeklagte seine Unschuld. Nachdem die Frau sich aus den Fängen des Täters befreien konnte, suchte die Polizei im Anschluss die Gegend rund um den Tatort ab. Dort fassten die Beamten den jetzt 22-jährigen, damals unter Drogen und Alkoholeinfluss stehenden Mann, der so zum Hauptverdächtigen wurde. Trotz DNA-Untersuchungen bestreitet er die Tat und gab an, lediglich zum Pfandflaschen sammeln in der Nähe gewesen zu sein. Auch Zeugen konnten den Angeklagten nicht eindeutig identifizieren. Das Opfer sagte heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus. Die Verhandlung wird in zwei Wochen fortgesetzt.