
Es ist ein grausamer Fall, der 2025 für viel Aufsehen gesorgt hat: Im November wurden an der A45 zwischen dem Autobahnkreuz Olpe-Süd und der Anschlussstelle Freudenberg zwei abgetrennte Frauenhände gefunden. Zwei Wochen später tauchte der Torso in Rheinland-Pfalz auf und der Kopf schließlich nahe der A4 im Kreis Olpe. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine junge Frau aus Eritrea. Heute früh beginnt in Bonn der Prozess gegen den Ehemann der 32-jährigen. Dem 42-jährigen wird vorgeworfen, seine Frau erwürgt oder erstickt und ihren zerteilten Körper an unterschiedlichen Stellen abgelegt zu haben. Die drei Monate alte Tochter des Paares hatte der Mann unverletzt in der Nähe eines Klosters im hessischen Waldsolms zurückgelassen. Die Frau hatte mit dem Kind zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Bonn gewohnt. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt.