
Prozess gegen illegalen Welpenhandel verzögert sich weiter
Tierschützer sprechen von dem bisher wohl größten Fall von illegalem Welpenhandel, der in Deutschland aufgedeckt wurde – und das hier bei uns. Bei einer Razzia vor sechs Jahren wurden in Buschhütten über hundert Hunde von der Polizei beschlagnahmt.
Veröffentlicht: Freitag, 29.04.2022 13:18
Nachdem vor drei Wochen bereits der erste Anlauf ins Wasser gefallen ist, sollte den verbliebenen sechs Angeklagten heute endlich der Prozess gemacht werden. Doch das ist wieder ausgeblieben. Eine Mitarbeiterin des Hagener Landgerichts sei kurzfristig erkrankt, sagt ein Gerichtssprecher. Am 6. Mai soll es einen neuen Versuch geben. Die Angeklagten sollen Hundewelpen aus Osteuropa mit gefälschten Papieren als selbst gezüchtete Rassehunde teuer weiterverkauft haben. Vor dem Gerichtsgebäude in Hagen hatten sich am Freitagmorgen mehrere Tierschützer der Initiative "Vier Pfoten" versammelt. Sie forderten harte Strafen für die Welpenhändler aus Buschhütten zu verhängen und mit strengeren Gesetzen etwas gegen solche kriminellen Geschäfte zu unternehmen.