
Wie kann man Jugendlichen aus der Ukraine helfen und ihnen positive Erfahrungen nach der Flucht ermöglichen? Diese Frage haben sich die Uni Siegen und das Deutsche Rote Kreuz gestellt und gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen. Im FabLab der Uni in Siegen können sich Jugendliche montags z.B. beim 3D-Druck oder beim Lasern versuchen. Das Projekt stößt auf viel Begeisterung auch bei ukrainischen Teenagern. “Die Jugendlichen rennen uns quasi die Bude ein. Das zeigt, dass der Bedarf da ist”, so der Leiter des FabLabs, Marios Mouratidis, im Gespräch mit Radio Siegen. Die Teenager sollen so auch Kontakte zu anderen Jugendlichen aus der Umgebung knüpfen. “Wir sehen einen hohen Wert darin, die Gruppen zu vermischen, weil es die Integration einfacher macht”, so Mouratidis. Das könne sich dann weiterziehen auf das private Umfeld jenseits des Labs. Das Projekt wird finanziell von der Bürgerstiftung Siegen unterstützt.