
Die erfolgreiche Skeletonsportlerin Jacqueline Pfeifer aus Brachbach beendet ihre Karriere. Das hat die 31-jährige am Mittwoch (16.9.2026) bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
Viele Jahre Weltspitze
Pfeifer begann bereits 2007 mit dem Skeletonsport. Seitdem gehörte sie viele Jahre zur Weltspitze. Mit Geschwindigkeiten von mehr als 130 Kilometern pro Stunde raste sie kopfüber durch die Eiskanäle der Welt. Zu ihren größten Erfolgen zählen drei Weltmeistertitel, der Europameistertitel und die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Außerdem gewann sie mehrfach den Gesamtweltcup.
Zweimal Bronze im Februar 2026
Auch nach Rückschlägen kämpfte sich die Sportlerin immer wieder zurück. In der Saison 2025/26 feierte sie Weltcupsiege, holte Bronze bei den Europameisterschaften und belegte Platz zwei im Gesamtweltcup. Zum Abschluss ihrer Karriere sorgte Jacqueline Pfeifer noch einmal für einen Höhepunkt: bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina gewann die Brachbacherin zwei Bronzemedaillen.
Arbeit bei der Bundespolizei
"Ich werde nach meiner Leistungssportkarriere bei der Bundespolizei arbeiten, der Standort ist aber noch nicht sicher. Ich werde zunächst noch Zeit haben, abzutrainieren und nach dem Ausstieg aus der Sportfördergruppe hat man die Möglichkeit, ein paar Praktika zu absolvieren, um sich einen Überblick zu verschaffen und sich umschauen zu können", sagte Pfeifer.