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Blick ins Krankenhaus (Symbolbild).
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Blick ins Krankenhaus (Symbolbild).
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Post aus Düsseldorf

Für die Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein ändert sich zum Jahresbeginn 2025 einiges.

Veröffentlicht: Montag, 17.06.2024 16:13

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Die Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein haben Post aus Düsseldorf bekommen. Das NRW-Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, welche medizinischen Leistungen - über die Grund- und Regelversorgung hinaus - sie zukünftig noch erbringen dürfen. Bis Mitte August haben die Krankenhäuser nun Zeit, Stellung zu den Plänen zu beziehen.

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Schwerpunkte für Kliniken festgelegt

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Klar ist: für die Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein wird sich zum Jahreswechsel 2025 einiges ändern. Das NRW-Gesundheitsministerium hat Details mitgeteilt, welche Schwerpunkte die Krankenhäuser hier künftig haben sollen: für das St.-Marien-Krankenhaus in Siegen sind demnach die Schwerpunkte Kardiologie, Onkologie und Orthopädie vorgesehen. Das Diakonie-Klinikum Jung Stilling in Siegen wird demnach den Schwerpunkt Gefäßmedizin haben, das Klinikum Siegen Neurologie. Geriatrie ist künftig im Diakonie-Klinikum Jung-Stilling sowie im Klinikum Siegen zu finden. Das St.-Marien-Krankenhaus in Siegen soll dieses Angebot verlieren. Die drei Siegener Krankenhäuser werden auch in Zukunft jeweils eine eigene Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie sowie Intensivmedizin anbieten. Auch die DRK-Kinderklinik in Siegen behält ihre Chirurgie.  

 

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Mehr Abstimmung und Kooperation

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„Ein wesentliches Ziel der neuen Krankenhausplanung ist es, die bestmögliche Qualität in der stationären Behandlung für die Patientinnen und Patienten zu ermöglichen. Nicht jedes Krankenhaus muss alles machen und nicht jedes Krankenhaus kann alles gleich gut machen. Ich bin davon überzeugt, dass nur durch mehr Abstimmung und Kooperation der Krankenhäuser untereinander die knappen Ressourcen bestmöglich eingesetzt und qualitativ hochwertige Schwerpunkte gebildet werden können”, heißt es von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.   

In einer ersten Bewertung sagen die Geschäftsführer des Klinikums Siegen, Ingo Fölsing, und des St.-Marien-Krankenhauses, Hans-Jürgen Winkelmann: “Für Siegen-Wittgenstein ist eine erhebliche Konzentration von Leistungsgruppen vorgenommen worden, was der Versorgungsqualität und der besseren Ressourcennutzung insgesamt zugutekommt.” Die Kliniken seien in ihren jeweiligen langjährig aufgebauten Spezialisierungen bestätigt worden.

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