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Politik in Siegen will jetzt wohl doch Neubau des Weidenauer Hallenbades
© Bernd Müller (Archivfoto)
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Politik in Siegen will jetzt wohl doch Neubau des Weidenauer Hallenbades

Weidenau könnte ein komplett neues Hallenbad bekommen - für rund 47 Millionen Euro. Das empfehlen nach gemeinsamer Sitzung am Mittwoch der Bau- sowie der Sport- und Bäderausschuss der Stadt Siegen. Der Rat stimmt final am 14. September darüber ab.

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Am Mittwoch haben sich der Bau- sowie der Sport- und Bäderausschuss der Stadt Siegen für einen Neubau des Hallenbades in Weidenau ausgesprochen - für rund 47 Millionen Euro. Im Gespräch war zuvor auch, ob das Hallenbad nicht auch einfach nur saniert werden könnte. Der Rat muss über die Pläne noch final abstimmen, er tagt am 14. September.

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Diskussion

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Es war eine hitzige Debatte in der gemeinsamen Sitzung der beiden politischen Ausschüsse. Kämmerer Wolfgang Cavelius sorgt sich ums Geld. Die 47 Millionen Euro für Neubau oder Sanierung – beides kostet gleich viel – könne sich die Stadt eigentlich nicht leisten. Dass Siegen aber nicht ohne Hallenbad auskommt - das Löhrtorbad in der Innenstadt soll für die Uni Siegen weichen, Eiserfeld und Weidenau müssen dringend saniert werden - da waren sich die Politikerinnen und Politiker der Parteien einig. Und eine Großstadt ohne Hallenbad? Dann könne man ja auch direkt auf Kultur, Turnhallen und alles andere verzichten, hieß es aus der CDU. Es geht also ums wie: Sanierung, nur eine neue Eingangshalle oder doch ein kompletter Neubau? Wenn ja, wie soll der aussehen? Darüber wollen die Fraktionen nun noch einmal beraten. Fast die Hälfte der anwesenden Ausschussmitglieder hat sich deshalb enthalten, die anderen stimmten für den Neubau, Gegenstimmen gab es keine.

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Architekt sieht Vorteile im Neubau

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Die Baupreise schießen in die Höhe. Gleichzeitig wäre die Entkernung des Altbaus ebenfalls sehr aufwändig und teuer. Da spielt es aus Sicht des bestellten Architekten preislich kaum noch eine Rolle, ob generalsaniert oder direkt neu gebaut wird. Im Gegenteil: Wird das Bad jetzt neu gebaut, ließen sich in Zukunft Energiekosten sparen und man müsse es in Zukunft dann nur noch energetisch sanieren sowie auf den neuesten Stand bringen. Bei einer Sanierung stünde spätestens in fünfunddreißig Jahren dann der Abriss und Neubau an.

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