
„Wir möchten in Wittgenstein bleiben – wenn es möglich ist.“ Das haben die beiden Geschäftsführer der Firma „Agrodur“ in Schwarzenau, Georg Grosalski und Meik Böhl jetzt bei einem Besuch der Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach betont. Für das Unternehmen steht fest, dass das Gelände in Schwarzenau zu klein geworden ist. Es sucht nach Erweiterungsmöglichkeiten außerhalb der Ederauen. „Wir haben die Planungen schon vor drei Monaten gestoppt“, so Georg Grosalski. Letztlich habe man sich gefragt: Gibt es Alternativen zur Erweiterung an der Eder?“ Im Moment ist das Unternehmen in Gesprächen mit der Stadt Bad Berleburg, um einen anderen Standort zu finden. Die Stadt und die Landtagsabgeordnete haben großes Interesse, "Agrodur" die notwendigen Erweiterungen in Wittgenstein zu ermöglichen. "Agrodur" ist in der kunststoffverarbeitenden Industrie tätig und eines der wenigen weltweit, die alle drei Kunststoffarten verarbeiten: Duroplast, Thermoplast und Fluorkunststoff. Zu den Kunden gehören große Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Medizin, Sanitär und der Elektroindustrie.