
"Nummer gegen Kummer" oft gewählt
Die Corona-Pandemie sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung und Sorgen. Das merken auch Institutionen, die den Betroffenen in solchen Situationen helfen. Die "Nummer gegen Kummer" wird z.B. deutlich häufiger angerufen als vor Corona.
Veröffentlicht: Montag, 25.01.2021 07:43
Corona sorgt bei vielen Menschen für Ängste und Überforderung. Da machen auch und gerade Kinder und Jugendliche keine Ausnahme. Der Kinderschutzbund in Siegen-Wittgenstein z.B. hat daher besonders viel zu tun: Die „Nummer gegen Kummer“ wird seit Corona deutlich häufiger angerufen als sonst. Besonders Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren nehmen das Angebot an, so Silvia Stoitner vom Kinderschutzbund. Ein Grund seien unter anderem die vielen Einschränkungen im Moment, so Stoitner. Aber auch viele Eltern melden sich und suchen Rat. Dabei geht es u.a. um Dinge wie die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust oder auch Probleme beim Homeschooling. Man versuche, alleine durch das Zuhören zu helfen und mit den Anrufern dann auch Wege zu überlegen, was zur Lösung beitragen könne, so Stoitner. Das Beratungstelefon ist ein kostenloses und anonymes Angebot und unter 116 111 zu erreichen.