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NRW-Ministerpräsident Wüst zu Besuch in Krombach
© Paul Jannik Bald
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NRW-Ministerpräsident Wüst zu Besuch in Krombach

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst war am Abend zu Gast bei der Firma "Lindenschmidt" in Krombach. Dort hat er sich eine Maschine angeschaut, von der es in Deutschland insgesamt nur zwei Stück gibt.

Veröffentlicht: Freitag, 22.04.2022 04:38

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Die Maschine in Krombach ist seit einem Jahr in Betrieb und kann Gefahrgutbehälter reinigen, damit diese im Anschluss recycelt werden können. Anderswo werden solche Behälter einfach verbrannt. Damit mehr Unternehmen so innovativ denken, will sich Wüst für weniger Bürokratie einsetzen. Am Radio Siegen-Mikro sagte er, Verfahren müssten schneller werden. Das diene auch der Sicherung von Arbeitsplätzen.

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KAG, Energiepreise, Arbeitsplätze und Radverkehr

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Unser Reporter hat mit Wüst auch noch über andere Themen gesprochen. Das Land NRW fordere den Bund auf - so Wüst - die Bürger bei den hohen Energiepreisen zu entlasten. Die Steuern müssten runter, sodass der Staat nicht auch noch an der aktuellen Situation mitverdiene. NRW mache sich im Bundesrat außerdem dafür stark, die Pendlerpauschale zu erhöhen.

Um Arbeitsplätze zu sichern, habe man als Land NRW eine Partnerschaft mit Flandern abgeschlossen. So könne NRW mehr Wassergas und LNG bekommen und unabhängiger von Russland werden.

Das Land NRW, so Wüst, stärke den Ausbau von Radwegen. Für den geplanten Radschnellweg zwischen Siegen und Kreuztal sieht er große Chancen.

Die Reform der KAG-Gebühren wird von vielen als unzureichend kritisiert, weil nicht alle Städte und Gemeinden von dem neuen Förderprogramm profitieren. Die komplette Abschaffung, so Wüst, werde aber noch kommen.

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