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Neue Runde im "Gullydeckel-Prozess"
© Lokfuehrer_tim/twitter
Gullydeckelanschlag auf Bahn.
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Neue Runde im "Gullydeckel-Prozess"

Der "Gullydeckel-Prozess" wird neu aufgerollt. Das berichtet die Siegener Zeitung. Der Prozess geht demnach nun vor das Siegener Landgericht.

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Der so genannte „Gullydeckel-Prozess“ wird neu aufgerollt. Das berichtet die Siegener Zeitung und zitiert dabei den Verteidiger des Lokführers. Der 50-jährige war im Oktober zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Das Gericht in Bad Berleburg sah es als erwiesen an, dass der Mann im April 2019 einen Anschlag auf seinen eigenen Zug verübt hat. Dafür soll er zwei Gullydeckel an eine Brücke gehängt und seinen unbesetzten Zug dagegen gesteuert haben. Auf den Gullys sowie den Seilen, an denen sie befestigt waren, hatten Gutachter DNA-Spuren des Lokführers gefunden. Hauptsächlich darauf stützte sich dann auch das Urteil. Der Mann aus Lünen bestreitet die Tat. Sein Verteidiger legte Berufung gegen das Urteil ein und spricht laut SZ von einem Indizien-Prozess. Nun geht der Fall vor das Siegener Landgericht. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.

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