
Mit der Vertragsunterzeichnung der Bürgermeister ist der Weg für das neue Musik-Netzwerk nun frei.
Sicherung der Lehrer
Ein zentraler Punkt des neuen Vertrags ist die finanzielle Absicherung der rund 20 Lehrkräfte. Die Kommunen garantieren die Übernahme der Personalkosten zunächst bis zum Jahr 2031. Hintergrund sind neue gesetzliche Vorgaben zur Sozialversicherungspflicht und die angestrebte Bezahlung in Anlehnung an den öffentlichen Dienst. Ohne die Unterstützung der Städte hätte der Einrichtung das Aus gedroht.
„Die Städte und Gemeinden springen eben jetzt insbesondere für diese Personalkosten ein und haben uns das auch bis etwa 2031 zunächst garantiert.“ - Eicke Gücker, Vorsitzender des Trägervereins
Angebot in Bad Laasphe
Durch die Fusion bekommt Bad Laasphe erstmals eine öffentliche Musikschule. Bisher gab es dort lediglich einzelne Projekte in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen. Die Verwaltung der gesamten Musikschule Wittgenstein bleibt zentral in Bad Berleburg angesiedelt. In Bad Laasphe und Erndtebrück werden die Kommunen passende Unterrichtsräume zur Verfügung stellen.
„Wir haben alle gemeinsam vor, dass wir als Musikschule dahin gehen wollen, wo die Kinder und Jugendlichen ohnehin sind, nämlich in Schulen und Kitas.“ - Eicke Gücker, Vorsitzender des Trägervereins
Zukunft und Projekte
Die Verantwortlichen planen bereits neue Angebote, wie etwa einen Kinder- und Jugendchor in Erndtebrück. Ein Schwerpunkt liegt künftig verstärkt auf dem gemeinsamen Musizieren in Ensembles und Orchestern. Aktuell werden über 400 Schüler unterrichtet, doch die Zahl soll durch die neuen Standorte weiter steigen. Besonders beliebt sind derzeit Einzelunterricht für Schlagzeug, Klavier sowie Streich- und Blasinstrumente.
„Wer es jemals gemacht hat, der weiß: Musik macht Spaß mit anderen zusammen.“ - Eicke Gücker, Vorsitzender des Trägervereins