
Die neue Methode ist erst kürzlich von der EU zugelassen worden.
Modernste Technik
Das Herzkatheterlabor in Weidenau hat erstmals die sogenannte OmniaSecure-Sonde eingesetzt. Diese wird mit einem Defibrillator verbunden, der unter die Haut implantiert wird. Das System erkennt gefährliche Rhythmusstörungen und gibt im Notfall automatisch elektrische Impulse ab.
„Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet diese Technologie einen weiteren wichtigen Schritt in der modernen Rhythmusterapie.“ - Dr. Hobbach, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum Siegen.
Besondere Bauart
Die neue Sonde ist mit einem Durchmesser von 1,6 Millimetern deutlich dünner als ältere Modelle. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonden besitzt sie keinen Hohlraum in ihrem Inneren. Nach Angaben des Klinikums Siegen zeigen Studien, dass diese Bauweise die Sonde stabiler und zuverlässiger macht.
Hilfe für Kranke
Eingesetzt wird die Technik bei Menschen, die ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Herzstörungen haben. Durch die geringe Größe kann der Arzt die Sonde sehr präzise im Herzen platzieren. Das macht den Eingriff für die Patienten in Weidenau insgesamt schonender.
„Die erfolgreiche erste Implantation zeigt, dass wir auch in der Rhythmustherapie sehr gut aufgestellt sind und neue Entwicklungen frühzeitig in die Versorgung vor Ort einbringen können.“ - Dr. Hobbach, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum Siegen.