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Bad Berleburg mischt sich in Nationalpark-Streit ein
© Bernd Müller (Archivfoto)
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Bad Berleburg mischt sich in Nationalpark-Streit ein

Die Stadt Bad Berleburg lehnt die Pläne für einen Nationalpark am Rothaarkamm ab. Die Verwaltung befürchtet negative Folgen für die Wirtschaft und wichtige Verkehrsprojekte wie die Route 57.

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Sorge um Wirtschaft

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Die Stadtverwaltung von Bad Berleburg sieht die Förderung heimischer Unternehmen als oberste Priorität an. Ein Nationalpark könnte den Wirtschaftsstandort durch einen zusätzlichen Schutzstatus und mehr Bürokratie gefährden. Vor allem mittelständische Firmen befürchten dadurch Nachteile im weltweiten Wettbewerb.

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Gefahr für Route57?

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Ein großer Streitpunkt ist die geplante Verbindungsstraße Route57 zwischen Wittgenstein und dem Siegerland. Die Stadt befürchtet, dass Naturschutz-Klagen gegen das Projekt durch einen Nationalpark-Status mehr Erfolg haben könnten. Infrastrukturprojekte dürften laut der Verwaltung nicht weiter verzögert oder blockiert werden.

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Unklare Folgekosten

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Die Verwaltung warnt zudem vor hohen Kosten für die Pflege des Gebiets, die langfristig an der Region hängen bleiben könnten. Stattdessen solle man lieber den bestehenden Naturpark Sauerland-Rothaargebirge als größten Naturpark Deutschlands weiter stärken. Auch fehle der Stadt bisher eine Zusage für echte Mitbestimmung in den Gremien.

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