
Eine aktuelle Umfrage der Handwerkskammer zeigt nun das ganze Ausmaß der Belastungen.
Massive Folgen
Fast alle Handwerksbetriebe in Südwestfalen spüren die Auswirkungen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Laut einer Umfrage der Handwerkskammer kämpfen über 80 Prozent der Unternehmen mit deutlichen Problemen. Vor allem gestörte Lieferketten und steigende Kosten für Rohstoffe wie Metall oder Dämmstoffe machen den Betrieben zu schaffen.
„Die Ergebnisse dieser Umfrage sind ein deutliches Warnsignal“ - Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen.
Längere Wartezeiten
Für Kunden in Siegen-Wittgenstein bedeutet die aktuelle Lage oft längere Wartezeiten auf Termine und Fertigstellungen. Besonders Elektrotechniker, Tischler sowie Maler und Lackierer stehen derzeit unter großem Druck. Die Unsicherheit bei der Planung von Projekten erschwert zudem die Erstellung von verbindlichen Angeboten für die Verbraucher.
„Internationale Krisen sind für unsere Betriebe längst keine abstrakten Nachrichten mehr“ - Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen.
Druck bei Preisen
Die Preise für Energie und Baumaterialien sind bei vielen Betrieben um bis zu 20 Prozent gestiegen. Viele Unternehmen können diese massiven Mehrkosten jedoch kaum an ihre Kundschaft weitergeben. Dies führt laut Handwerkskammer zu einem erhöhten wirtschaftlichen Risiko für die regionalen Betriebe.
„Das Handwerk braucht jetzt vor allem Verlässlichkeit“ - Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen.