
Mutmaßliche IS-Rückkehrerin aus Hilchenbach angeklagt
Die mutmaßliche IS-Rückkehrerin Monika K. aus Hilchenbach wird wegen eines Kriegsverbrechens und der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf angeklagt. Sie soll sich mit ihrem Mann der Terrororganisation "Islamischer Staat" angeschlossen haben.
Veröffentlicht:
Monika K. angeklagt
Die mutmaßliche IS-Rückkehrerin Monika K. aus Hilchenbach steht bald möglicherweise vor Gericht. Das hat die Bundesanwaltschaft heute bekanntgegeben. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Außerdem soll sie ein Kriegsverbrechen begangen haben. Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss die Anklage noch zulassen.
Die Vorwürfe
Die Hilchenbacherin soll sich mit ihrem Mann der Terrororganisation "Islamischer Staat" angeschlossen haben. Während er in Syrien und dem Irak gekämpft hat, habe sie sich um den Haushalt gekümmert. Die beiden sollen im Irak in einem Haus gewohnt haben, aus dem sie vorher die Besitzer vertrieben haben könnten. Sie könnten aber auch geflohen sein. In beiden Fällen wäre die Nutzung des Hauses ein Kriegsverbrechen am Eigentum.
Im März am Flughafen festgenommen
Monika K. war im März am Flughafen Frankfurt festgenommen. Damals war sie 27.