
Ist Nah- bzw. Fernwärme für Müsen eine Option oder lohnen sich eher Windräder oder Biogas? Mit diesen Fragen haben sich gestern Abend rund 100 Einwohner auseinandergesetzt. Sie waren im Müsener Bürgerhaus zusammengekommen. Hintergrund ist ein neues Gesetz. In den nächsten Jahren müssen Kommunen demnach eine Wärmeplanung erstellen. Sie soll zeigen, wo klimafreundliche Energie zum Heizen zum Einsatz kommen könnte. Beispiele sind Biogasanlagen, Sonnenenergie oder Abwärme aus der Industrie. Andreas Kaiser vom Kreis war in Müsen gestern vor Ort. Gerade auf dem Dorf habe man Vorteile, so Kaiser gegenüber Radio Siegen:
Als Referent war auch der ehemalige Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Bertram Fleck, eingeladen. Als einer der ersten Null-Emissions-Landkreise produziere der Rhein-Hunsrück-Kreis allein 300 Prozent Strom aus Wind, Sonne und Biomasse (gemessen an seinem Gesamtverbrauch), hieß es am Abend in Müsen. Hier soll als nächstes nun ein Arbeitskreis gebildet werden. Er soll prüfen, was in Müsen konkret möglich ist.

