
© Bernd Müller
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Im vergangenen August war ein 74jähriger Mann in seinem Wohnhaus in Vormwald getötet worden. Heute wird der Fall vor der Schwurgerichtskammer des Siegener Landgerichts verhandelt. Es geht um "Mord aus Habgier". Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, den 20jährigen Tatverdächtigen dauerhaft in der geschlossenen Psychiatrie unterzubringen, da sie den Mann für schuldunfähig hält. Das Gewaltverbrechen war ans Tageslicht gekommen, als der junge Mann in einem Kreditinstitut eine Überweisung einlösen wollte. Ein Mitarbeiter schöpfte Verdacht und alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden den 74jährigen tot in seinem Haus. Der Tatverdächtige konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden. Bei der Polizei hat er die Tat zugegeben.
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