
Der Siegener Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. März, eine Anpassung der „Lolli-Tests“ auf PCR-Basis in den Siegener Kitas beschlossen. Diese waren seit dem 28. Februar in den Kindertageseinrichtungen eingeführt worden. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung steht weiterhin im Mittelpunkt, Infektionen frühzeitig zu erkennen. Nicht immunisierte Kinder, deren Familienangehörige sowie die Beschäftigten in den Kindertagesein-richtungen sollen geschützt und die Ausbreitung von COVID-19 eingedämmt werden. Aufgrund der Rückmeldungen von Müttern, Vätern, dem Kitapersonal und den Trägern bestand jedoch Handlungsbedarf, um die Eltern zu entlasten. In Anlehnung an die Verfahrensweise der Städte Düsseldorf, Neuss und Kaarst wurde das PCR-Pool-Testverfahren in den Siegener Kitas nun modifiziert und gilt ab Montag, 14. März.
Negativer Schnelltest stellt Betreuung sicher
Danach werden die Pool-Testungen fortgesetzt. Ist ein Pool positiv, muss weiterhin eine PCR-Einzeltestung in der jeweiligen Kita abgegeben werden. Neu ist: Bis zum Ergebnis des Einzel-PCR-Tests ist jetzt eine Betreuung weiter möglich, wenn ein aktueller, negativer Schnelltest (Bürgertest aus einem Testzentrum, nicht älter als 24 Stunden) vorgelegt wird. Für Kinder, die nicht am Pool-Test teilgenommen haben, aber geimpft sind, ist keine PCR-Nachtestung erforderlich. Für genesene Kinder (vom 28. bis 90. Tag nach positivem PCR-Test), ist ebenfalls keine PCR-Nachtestung erforderlich. Aus Sicherheitsgründen wird allerdings dazu geraten, die immunisierten Kinder zu Hause mit einem Selbsttest zu testen.