
Mit Suchhunden gegen die Schweinepest
Das Land NRW will mit einer Suchhundeeinheit gegen die Afrikanische Schweinepest vorgehen. Die Hunde werden hier bei uns in Olpe ausgebildet. Sie sollen infizierte Wildschweinkadaver aufspüren, um die Übertragung des Virus auf andere Schweine zu verhindern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.04.2022 15:08
Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Suchhundeeinheit gebildet, die im Fall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest schnell Wildschweinkadaver aufspüren soll. Bei der Hundeausbildung in Olpe werden die Tiere so trainiert, dass sie Wildschweinkadaver finden können. Damit sollen weitere Übertragungen des Virus auf andere Wildschweine verhindert werden. In einigen anderen Bundesländern gibt es bereits solche spezialisierten Hunde-Einheiten. Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Wildschweine und Hausschweine betrifft. Sie verläuft fast immer tödlich und ist unheilbar. Für den Menschen oder für andere Tierarten ist die Krankheit nicht ansteckend. Es werden schwere wirtschaftliche Schäden befürchtet, falls die Krankheit in Zuchtbetriebe eingeschleppt wird. Bisher gebe es keine Verdachtsfälle in NRW, so das Landwirtschaftsministerium.