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Der Zoll hat in Siegen eine Firma durchsucht wegen des Verdachts der Schwarzarbeit von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung. Dem Unternehmer droht Gefängnis und die Ausländer werden abgeschoben.
© Zoll (Symbolfoto)
Der Zoll hat in Siegen eine Firma durchsucht wegen des Verdachts der Schwarzarbeit von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung. Dem Unternehmer droht Gefängnis und die Ausländer werden abgeschoben.
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Mindestlohn wird oft nicht korrekt gezahlt

Firmen zahlen ihren Angestellten längst nicht immer problemlos den Mindestlohn. Das hat das Hauptzollamt Dortmund, das auch für Siegen-Wittgenstein zuständig ist, festgestellt.

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Unterschrittene, gar nicht oder zu spät gezahlte Mindestlöhne – dagegen geht das Hauptzollamt Dortmund vor. Das Amt, das auch für Siegen-Wittgenstein zuständig ist, hat letztes Jahr mehr als 160 Verfahren gegen Firmen eingeleitet, weil sie die Mindestlöhne nicht vernünftig gezahlt hatten. Laut der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt wurden Bußgelder von 458.000 Euro verhängt. 36 Ordnungswidrigkeitsverfahren gingen allein auf das Konto von Baufirmen in der Region, dafür wurden Geldbußen von fast 100.000 Euro durch den Zoll verhängt. Die Zahlen würden zeigen, dass es viele Arbeitgeber mit der Bezahlung ihrer Beschäftigten nicht so genau nehmen, so die IG Bau. Der Zoll solle daher auch im Kreis Siegen-Wittgenstein noch mehr Präsenz zeigen. Mit der geplanten Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde würden ab Oktober auch die Einkommen Tausender Menschen hier bei uns steigen, so die Gewerkschaft. Der Staat müsse dann sicherstellen, dass das Geld auch wirklich ankommt.

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