Anzeige
Messerstecherei in Kredenbach
© Radio Siegen (Symbolfoto)
Teilen:

Messerstecherei in Kredenbach

An einem Mittwochabend im August wurde ein 22-Jähriger in der Nähe der Grundschule in Kredenbach mit einem Messer angegriffen. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter jetzt festgenommen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.09.2023 13:51

Anzeige

Der 22-Jährige hatte die Polizei kurz nach dem Vorfall von einer nahegelegenen Tankstelle aus angerufen. Er gab an, dass er sich zur Tatzeit (ca. 17:40 Uhr) auf dem Schulhof aufgehalten habe.

Anzeige

Schnittverletzungen im Gesicht

Anzeige

Dort war zu diesem Zeitpunkt kein Schulbetrieb. Plötzlich habe ihn ein unbekannter Mann mit einem "geschwungenen Faustmesser" unvermittelt angegriffen. Anschließend sei der Täter in unbekannte Richtung geflohen. Einen Streit habe es zuvor nicht gegeben. Der 22-Jährige trug eine Schnittverletzung im Gesicht davon, die im Krankenhaus behandelt werden musste.

Anzeige

Polizei nimmt Verdächtigen fest

Anzeige

Das Kreuztaler Kriminalkommissariat hatte im Anschluss die Ermittlungen aufgenommen. Letztlich konnten die Beamten einen 27-Jährigen Kreuztaler als mutmaßlichen Täter ermitteln. Heute wurde ein Durchsuchungsbeschluss an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen durchgeführt. Der 27-Jährige wurde in der Wohnung angetroffen. Die Beamten fanden eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln. Zudem konnte eine vermeintliche Tatwaffe aufgefunden werden.

Anzeige

Opfer und Täter kannten sich

Anzeige

Die Ermittler nahmen den 27-Jährigen vorläufig fest. Die Tatwaffe und die Drogen stellten die Beamten sicher.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürften sich die Kontrahenten bekannt gewesen sein. Es ist nicht auszuschließen, dass milieutypische Streitigkeiten vorangegangen waren. Fraglich ist zudem, ob der Angriff tatsächlich auf dem Schulgelände stattgefunden hat oder im erweiterten Umfeld.

Anzeige

Täter wieder auf freiem Fuß

Anzeige

Der 27-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Anzeige
Anzeige
Anzeige