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Mehr Platz für die Mensa der Siegener Nordschule
© Stadt Siegen
Schulleiterin Kerstin Sándor (M.) und OGS-Leiterin Annegret Junk stellten Bürgermeister Steffen Mues den neuen modernen Speiseraum der Schulmensa vor.
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Mehr Platz für die Mensa der Siegener Nordschule

Die Mensa der Siegener Nordschule wurde erweitert und um einen modernen Speiseraum ergänzt. Seit Oktober letzten Jahres war das Kellergeschoss des historischen Schulgebäudes in der Nordstraße umgebaut worden. Die Stadt Siegen investierte rund 134.000 Euro in den Ausbau der Schulmensa.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.05.2021 10:52

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Essen ist fertig: Für die Grundschüler*innen der Siegener Nordschule darf’s am liebsten Spaghetti mit Käsesoße und Salat sein. Seit kurzem auch in einer ansprechenden Umgebung, denn die Schulmensa wurde erweitert und um einen modernen Speiseraum ergänzt. „Unsere Kinder haben sich so gefreut, dass sie endlich mit Platz in schöner Umgebung essen können. Das ist eine enorme Bereicherung für unseren Schulbetrieb“, sagte Schulleiterin Kerstin Sándor, die Bürgermeister Steffen Mues die neuen Räumlichkeiten vorstellte.

Seit Oktober letzten Jahres war das Kellergeschoss des historischen Schulgebäudes in der Nordstraße umgebaut worden. „Für mich schließt sich hier ein Kreis: Einst war die Nordschule die erste Offene Ganztagsschule in Siegen. Jetzt ist sie die erste, die in dem Maße weiter ausgebaut wurde“, so Steffen Mues. Die Stadt Siegen investierte rund 134.000 Euro in den Ausbau der Schulmensa.

Aufgrund steigender Schüler*innenzahlen reichte das beengte Platzangebot der bisherigen Mensa nicht mehr aus. Die ehemaligen Lehrmittelräume gegenüber der Ausgabeküche im Kellergeschoss wurden zu einem zusätzlichen rund 40 Quadratmeter großen Speiseraum ausgebaut, in dem bis zu 32 Schüler*innen Platz finden. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde ebenfalls der Flur, wie auch die Essensausgabe und der Zahnputzraum renoviert und saniert.

Die Umbauten stellten die zuständige Technische Gebäudewirtschaft (TGW) der Stadt Siegen vor eine große Aufgabe: „Das Schwierige war der Umgang mit der alten Bausubstanz. Insbesondere der Durchbruch im Bereich der Innenwände aus Bruchstein stellte uns vor eine große Herausforderung“, erklärt Birte Grunwald von der TGW, die zusammen mit Eva Schmiedel das Projekt bauleitend betreute. Auch die fehlende Bodenplatte einschließlich Estrich wurde neu verlegt, der alte marode Holzboden herausgenommen. Die alten Holzfenster der ehemaligen Lehrmittelräume wurden von modernen Fenstern mit Rundbogen ersetzt.

Neben den Wänden des neuen Speiseraums wurden auch die Wandflächen im Flur- und Treppenbereich des Kellergeschosses neu verputzt, glattgespachtelt und angestrichen, auch der Zahnputzraum und die Essensausgabe erhielten zusätzlich einen neuen Anstrich. Neue LED-Leuchten an den Decken, für eine akustische Verbesserung abgehängte Decken, neues Mobiliar und ein rutschhemmender Bodenbelag machten die Erweiterung komplett. Aus Brandschutzgründen trennt eine neue Brandschutztür den Mensabereich vom Treppenhaus ab.

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