
Das vergangene Kalenderjahr war für die Beratungsstelle "Für Mädchen in Not" eine große Herausforderung. Das belegt ihr Jahresbericht. Die Beratungsstelle gibt es in Kreuztal und Siegen. Hier suchten 2025 rund 350 Personen Hilfe. Das ist ein deutliches Plus.
Hilfe suchten nicht nur Betroffene, sondern z.B. auch Angehörige oder Lehrer. Hauptaugenmerk lag auf dem Thema sexualisierte Gewalt, es ging aber z.B. auch um häusliche Gewalt oder mögliche Kindeswohlgefährdung. Finanziert wird die Beratungsstelle zum größten Teil durch den Kreis. Obwohl der im vergangenen Jahr mehr Geld zur Verfügung gestellt hat, reichen die Ressourcen nicht aus. Schon Anfang 2025 waren alle Präventionstermine für das Jahr ausgebucht. Sie sind z.B. für Schulen oder Kitas gedacht. Probleme gab es aber auch bei Terminen für schon Betroffene. Da die Beratungsstelle nicht genügend Personal hat, muss das Team jetzt mit einer Warteliste arbeiten.