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Marode "Setzer Brücke" soll schnellstmöglich neugebaut werden
© Radio Siegen
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Marode "Setzer Brücke" soll schnellstmöglich neugebaut werden

Nicht nur auf der A45 müssen Brücken erneuert oder neugebaut werden. Auch im „Setzetal“ zwischen Geisweid und Niedersetzen ist das der Fall. Hier soll die marode „Setzer Brücke“ jetzt schnellstmöglich abgerissen und neugebaut werden. Das hat am Nachmittag der Kreis-Verkehrsausschuss einstimmig beschlossen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.05.2022 03:12

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Gut 4.100 Fahrzeuge fahren täglich über die Brücke. Neben PKW auch rund 400 LKW. Deshalb ist der sofortige Neubau dringend notwendig. Schon bald wird hier der Verkehr auch nur noch einspurig laufen. Innerhalb der nächsten drei Monate wird es dafür dann eine Ampelschaltung geben. Wichtig ist aber auch zu klären, ob die neue Brücke überhaupt parallel zur alten Brücke gebaut werden kann. Wenn das nicht der Fall ist, muss für die viel befahrene Kreisstraße eine Umleitungsstrecke gefunden werden. Vor allem für LKW und Busse wäre das aber keine einfache Lösung. 20 Millionen Euro würde der Neubau der fast 300 Meter langen Brücke kosten. Für Planungs- und Bauzeit rechnet die Kreisverwaltung mit insgesamt rund fünf bis zehn Jahre. Eine Alternative wäre ein Aufschub auf 2039 gewesen, bei dem die Brücke jetzt erstmal nur verstärkt worden wäre. Der sofortige Neubau ist aber erstens günstiger und auch einfacher zu verwirklichen. Darüber waren sich gestern im Ausschuss alle einig.

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